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Fairtrade-Schools (only)
29.03.2021

Fairtrade-Schools auf Erfolgskurs

Positive Bilanz 2020: Immer mehr Schülerinnen und Schüler engagieren sich – trotz Pandemie. Dieses Jahr soll die Marke der 800 Fairtrade-Schools geknackt werden.

Die rund 770 Fairtrade-Schools in Deutschland haben im vergangenen Jahr viel bewegt: Trotz Pandemie, Homeschooling und Wechselunterricht engagierten sie sich auf vielfältige und kreative Weise für den fairen Handel. Zudem haben sich bundesweit 83 neue Schulen der Kampagne angeschlossen – somit wächst die junge Stimme des fairen Handels weiter.

Die Fairtrade Schools-Kampagne bietet Schulen die Möglichkeit, sich für eine bessere Welt einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Dabei sind Schülerinnen und Schüler die treibende Kraft. Sie gestalten ihre Schule fairer und vernetzen sich über den Schulhof hinaus mit lokalen Fairtrade-Towns sowie Fairtrade-Unis.

Die Schulen verpflichten sich, sich aktiv für den fairen Handel zu engagieren, Fair-Handels-Themen im Unterricht zu behandeln und auf fair gehandelte Produkte zu setzen. Trotz Corona und zeitweiligen Schließungen fast jede zweite Fairtrade School mit einer Aktion auf den fairen Handel aufmerksam gemacht. Außerdem gab es über 70 gemeinschaftliche Aktionen von Fairtrade-Schools und Fairtrade-Towns.

Viele Schulen haben etwa die Rosenkampagne „Flower Power“ im Frühjahr oder die Kakaokampagne „Sweet Revolution“ im Winter unterstützt. Dabei verteilten sie fair gehandelte Rosen oder Nikoläuse an ihre Mitschüler*innen und haben damit auf die Situation der Kleinbauernfamilien und Produzent*innen im globalen Süden aufmerksam gemacht.

Auch bei der Umstellung auf digitale Aktionen zeigten sich die Schulen kreativ, etwa mit einem Fotowettbewerb zum fairen Frühstück über Schulwebseiten und Social Media-Kanäle oder mit selbstgedrehten Videos über ihr Engagement an der Schule. Das fand auch in den Medien viel Anklang: 2020 erschienen rund 300 Print- und Onlineartikel über die Fairtrade Schools.

„Das wachsende Engagement der Schülerinnen und Schüler zeigt die starke Verankerung der Fairtrade-Bewegung in der Zivilgesellschaft“, sagt Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland). „Dass die Zahl der Schulen trotz der Corona-Einschränkungen wächst, belegt, dass gerade in der Krise viele Jugendliche bereit sind, sich für Fairtrade und somit für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen im globalen Süden einzusetzen. Das ist sehr positiv, denn die jungen Menschen gestalten die Welt von Morgen.“

Mittlerweile lernen über 620.000 Schülerinnen und Schüler an Fairtrade-Schools – Tendenz steigend. 2021 soll das Engagement weiterwachsen und die Marke der 800 Schulen geknackt werden.

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