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Fairtrade-Deutschland
28.11.2016

Schulen setzen auf Nachhaltigkeit

Erste Fairtrade-Schools Fachtagung in Schleswig-Holstein

Fairtrade-Schools-Fachtagung

„Ich fand den Austausch und die Anregungen cool“, so eine Oberstufenschülerin von der Schule am Burgfeld aus Bad Segeberg, die an der „Fairtrade-Schools-Fachtagung“ teilnahm, die im Haus des Kreises Pinneberg in Elmshorn stattfand. Eine Lehrerin vom Regionalen Berufsbildungszentrum Neumün-
ster fühlte sich „ermutigt, Vorhaben zum Fairen Handel zu realisieren“. Und Schülerinnen der Gemeinschaftsschule Meldorf wollten wissen, wie man einen Schüler-Weltladen aufmachen kann.

Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Verein TransFair in Köln, als Kooperationspartner waren das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein (BEI), der Weltladen TOP 21 Elmshorn und die Leitstelle Klimaschutz des Kreises Pinneberg beteiligt. Insgesamt waren 13 Schulen aus ganz Schleswig-Holstein vertreten, mit insgesamt 52 Schüler/innen und Lehrkräften. Sehr erfreut zeigte sich Maike Schliebs, Leiterin der Kampagne „Fairtrade-Schools“:

"Es ist toll, was hier an Engagement und Kreativität zum Ausdruck kam. An Schulen wird über den Schulhof hinaus gedacht und gehandelt.“ Anja Vratny  vom Kreis Pinneberg betonte die Bedeutung der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

Dafür wurden beeindruckende Beispiele auf der Fachtagung präsentiert. So vom Schüler-Weltladen „choco travel“ der Gemeinschaftsschule in Glinde, deren Team samt Lehrerin Martina Schlüsener über vielfältige Aktionen und die intensive Partnerschaftsarbeit mit einer Schule in Tansania berichtete. Das Fairtrade-Team vom Gymnasium Harksheide - 2014 als erste „Fairtrade-School“ in Schleswig-Holstein ausgezeichnet - mit Lehrerin Caren Westermann hatte besonderen Grund zur Freude: Auf Grund ihrer erfolgreichen Wiederbewerbung wurde ihm die Urkunde zur Titelerneuerung überreicht.

Immer mehr Schulen möchten „Fairtrade-School“ werden. Dafür müssen fünf Kriterien erfüllt werden. So ist ein Schulteam zu gründen, es ist ein „Kompass“, eine Art Leitfaden, zu verfassen und es müssen mindestens zwei verschiedene fair gehandelte Produkte an der Schule verfügbar sein. Zudem ist das Thema im Unterricht zu behandeln und einmal jährlich sollte eine Aktion umgesetzt werden.

Interessierten Schulen in Schleswig-Holstein bietet Albert Röhl vom Weltladen TOP 21, „Fairtrade-School“-Ansprechpartner für Schleswig-Holstein, Beratung und Unterstützung an.
Kontakt: 04121 / 89 89 762 (Weltladen TOP 21), info(at)weltladen-top21.de