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Fairtrade-Schools
22.07.2021

"Unsere Gedanken sind bei den Opfern des Hochwassers"

Groß ist nicht nur die Verwüstung, die die Wassermassen in weiten Teilen Deutschlands hinterlassen haben, sondern auch die Solidarität, die sich im ganzen Land zeigt.

© Mika Baumeister

Obwohl der Regen nachgelassen hat, kann in einigen Teilen Deutschlands noch immer nicht von Entwarnung gesprochen werden. Vielerorts hat das Hochwasser der vergangenen Tage ein Bild der Verwüstung hinterlassen. „Wir sind in Gedanken bei den Opfern des Hochwassers. Wir schicken Kraft an all diejenigen, die Angehörige, Freunde, Kolleginnen, ihr Zuhause oder ihr Hab und Gut durch die Unwetter verloren haben“, sagte Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von Fairtrade Deutschland. „Solche Szenen kennen wir normalerweise nur aus dem Fernsehen, aus weit entfernten Teilen der Welt. Und plötzlich ist die Verwüstung so nah, trifft die eigenen Gemeinden, den Arbeitsweg, Freunde und Familie“, erklärte Overath.

Groß ist aber nicht nur die Verwüstung, die die Wassermassen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und anderen Teilen Deutschlands hinterlassen haben, sondern auch die Solidarität, die sich im ganzen Land zeigt: in der Spendenbereitschaft genauso wie in der tatkräftigen Unterstützung bei den Aufräumarbeiten in den betroffenen Gebieten. „In ganz Deutschland gibt es zahlreiche Fairtrade-Towns, Schools und -Unis. Ich hoffe sehr, dass sich an all diesen Orten – ob vom Hochwasser betroffen oder nicht – der Fairtrade-Gedanke in diesen Stunden besonders bemerkbar macht. Denn fairer Handel ist gelebte Solidarität und die brauchen wir gerade dringender denn je“, so Overath.

Auch aus dem internationalen Fairtrade-System kommt Zuspruch für die Menschen in Deutschland: „Uns haben unzählige Nachrichten von unseren Produzentennetzwerken und internationalen Büros erreicht, die sich nach dem Wohlergehen unserer Kollegen und dem der Menschen in Deutschland, Belgien und den Niederlanden erkundigt haben“, sagte Dr. Nyagoy Nyong’o, Global CEO von Fairtrade International. „Obwohl viele von ihnen mit eigenen Herausforderungen wie der Pandemie und steigenden Inzidenzen kämpfen, haben sie die Betroffenen in ihre Gebete eingeschlossen und Unterstützung aus der ganzen Welt angeboten. Fairtrade ist ohne Frage eine globale Gemeinschaft, die sich auch künftig als globale Nachbarn unterstützen wird."

Auch die erste indische Fairtrade-School, die Vidyashilp-Academy aus Bangalor hat den betroffenen Schulen und Menschen ihre Solidarität bekundet und uns dieses Video geschickt.

Während Sachspenden zum derzeitigen Zeitpunkt nicht mehr angenommen werden können, werden Geldspenden für den Wiederaufbau nach wie vor dringend benötigt. Mehr Infos unter: https://www.aktion-deutschland-hilft.de/

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