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Fairtrade-Schools
21.07.2021

Fairer Handel auf der Agenda der Ministerpräsidentenkonferenz

SchülerInnenakademie in Nürnberg (Bild: Anestis Aslanidis)

Auf der Ministerpräsidentenkonferenz vom 10. Juni 2021 wurde beschlossen, dass die einzelnen Länder weiterhin einen Beitrag zur nachhaltigen globalen Entwicklung, basierend auf der Agenda 2030 der Vereinten Nationen, leisten sollen. In dem Beschluss vom Juni betonen die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder in zwei Punkten die Relevanz des fairen Handels sowie der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und des Globalen Lernens. Die Länder haben den Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Unternehmen und Kommunen, die sich für den fairen Handel einsetzen, ihre Unterstützung zugesichert. Zudem sollen in Zukunft verstärkt soziale, ökologische und menschenrechtliche Kriterien bei der öffentlichen Beschaffung berücksichtigt werden, welches somit auch Schulen in kommunaler Trägerschaft betrifft. Zukunftsträchtige Bildungsprogramme, wie das Eine-Welt-Promotor*innen-Programm oder Globales Lernen sollen von den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder geschätzt und unterstützt werden.

Fairtrade Deutschland begrüßt den Beschluss der Ministerpräsident*innen, sich in den kommenden Jahren verstärkt für den fairen Handel einzusetzen und entwicklungspolitische Bildungsarbeit im Sinne von BNE zu unterstützen. Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten setzen damit ein starkes Zeichen für eine gerechtere Welt, die vor allem von den jungen Generationen mitgestaltet wird.

Die Fairtrade-Schools-Kampagne leistet bereits einen wichtigen Beitrag in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und bietet Schulen die Möglichkeit, sich aktiv für eine bessere Welt einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Die fast 800 Fairtrade-Schools in Deutschland gehen mit gutem Beispiel voran und zeigen, wie Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte sich mit vielfältigen kreativen Aktionsideen an Schulen und im Schulumfeld für den fairen Handel und eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Wir hoffen, dass noch viele weitere Schulen dem Aufruf der Ministerpräsident*innen folgen und sich der Fairtrade-Schools-Kampagne anschließen.

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