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Fairtrade-Schools
04.03.2020

700. Fairtrade-School!

Neuer Meilenstein: Freie Schule Güstrow wird 700. Fairtrade-School

Gruppenbild nach der Auszeichnung

Die Freie Schule Güstrow bekommt als 700. Schule den Titel „Fairtrade-School“ verliehen. Bild: Katrin Witt / Fairtrade.

Der Verein TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland) hat heute die 700. Fairtrade-School ausgezeichnet – die Freie Schule Güstrow. Wie können wir Armut und Hunger in der Welt verringern? Oder was muss geschehen, damit wir in Zukunft, friedlich miteinander leben? Dies sind nur einige der vielen Fragen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler auseinandergesetzt haben. Seit heute darf sich die Schule offiziell als Fairtrade-School bezeichnen.

Die Auszeichnungsfeier fand im feierlichen Rahmen statt und ist der Höhepunkt eines dreiwöchigen Projektes Bildung für nachhaltige Entwicklung. Während des Projektzeitraums beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler fächerübergreifen mit dem fairen Handel und anderen Themen wie Ausbeutung von Bodenschätzen oder nachhaltiger Konsum. Zu der Auszeichnungsfeier kamen auch Vertreter der Stadt Güstrow, die sich auf dem Weg zur Fairtrade-Town befindet, sowie des Eine Welt Landesnetzwerks Mecklenburg-Vorpommern. Die Urkunde an das Schulteam überreichte die Kampagnenleiterin Aileen Böckmann.

Mit der Freien Schule Güstrow erreicht die Kampagne Fairtrade-Schools einen neuen Meilenstein: „700 Schulen in ganz Deutschland zeigen, dass Fairtrade keine Altersgrenze kennt“, sagte Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland). „Vom Schulkiosk über AGs, Aktionen, Themenwochen bis in den Unterricht – der faire Handel zieht sich wie ein roter Faden durch den Alltag der Schülerinnen und Schüler. Dadurch lernen sie nicht nur die Probleme und Ungerechtigkeiten im Welthandel kennen, sondern erfahren gleichzeitig, wie wir diese gemeinsam lösen können“, erklärte Overath im Rahmen der Auszeichnungsfeier. Mit Hilfe der Kampagne engagieren sich deutschlandweit Schülerinnen und Schüler aller Stufen für mehr Gerechtigkeit im Handel.

it einem konsumkritischen Stadtrundgang, einem Fairtrade-Smoothie-Stand auf dem Schulfest und einer Kleidertauschparty hatten die Schülerinnen und Schüler aus Güstrow über den fairen Handel aufgeklärt. "Wir erleben jeden Tag soziale Ungerechtigkeit. Fairtrade kann dazu beitragen, die Welt ein Stückchen gerechter zu machen und Menschen in ärmeren Regionen eine Chance auf ein besseres Leben zu geben, indem ihre Arbeit anerkannt und fair bezahlt wird“, erklärte Schülerin Gerda Pergande.

Die Freie Schule Güstrow ist die vierte Schule in Mecklenburg-Vorpommern, die den Titel verliehen bekommt. „Bei uns im Norden ist die Kampagne noch nicht so bekannt wie in anderen Bundesländern“, sagte Schulleiter Dr. Ralf Boldt. „Aus diesem Grund freuen wir uns besonders, das künftig zu ändern und mit gutem Beispiel voranzugehen – im Klassenzimmer, bei Schulfesten, aber auch über den Schulhof hinaus, indem wir einen Beitrag für einen bewussteren Konsum leisten“, sagte Boldt.

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